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Myrsini Beach (Diaporos) 2026 – Lohnt sich der Aufwand? Halkidiki

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Lohnt sich die Anreise zum Myrsini Beach auf Diaporos für einen Tagesausflug?

Myrsini Beach an der Ostseite der Insel Diaporos, gegenüber von Vourvourou in Sithonia, gehört zu den Orten, die auf Fotos unwirklich wirken – kreideweißer Sand, klares türkisfarbenes Flachwasser und Kiefern fast bis ans Meer. Als lokale Tourismusexperten mit über zwei Jahrzehnten Arbeit rund um Sithonia und die Inseln haben wir gesehen, wie sich der Ort vom ruhigen Geheimtipp zum absoluten Must‑See entwickelt hat. In diesem Guide sind wir offen über Anreise, Menschenmengen, Schattenplätze und Schnorchelmöglichkeiten, damit Sie für 2026 entscheiden können, ob Ihnen der Aufwand den Aufwand wert ist.

Wo Myrsini Beach liegt und wie er in das Diaporos‑Gebiet passt

Myrsini liegt an der Ostküste der Insel Diaporos und blickt auf die flache Lagune zwischen Insel und Festlandküste von Vourvourou. Es gehört zum Netz geschützter Buchten und Wasserläufe, die Diaporos so besonders machen – ruhiges Wasser, wenig Wellengang und ein Geflecht aus Sandbuchten und Felsvorsprüngen.

Die meisten Besucher übernachten in oder um Vourvourou, Ormos Panagias oder Nikiti auf Sithonia und fahren dann mit dem Boot nach Myrsini und zu den benachbarten Buchten. Wenn Sie mit der Recherche beginnen, lohnt sich ein Blick auf Diaporos and the Protected Bays off Vourvourou oder die Planung von Diaporos als Teil einer größeren Route in unserem Halkidiki Island Guide.

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Wie Sie Myrsini Beach erreichen: realistische Zugangsoptionen

Es gibt keinen Straßenanschluss nach Myrsini. Sie erreichen den Strand, indem Sie ein kleines Motorboot mieten, an einer organisierten Bootstour teilnehmen oder mit einer Yacht bzw. einem Segelboot im Rahmen einer längeren Fahrt anlegen. Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile in Komfort, Freiheit und wie nah man an den Strand kommt.

1. Selbstfahren: Bootsverleih ab Vourvourou oder Ormos Panagias

Für die meisten Besucher ist die klassische Variante, ein kleines Boot (meist um die 30 PS) bei einem Verleiher rund um Vourvourou oder ab Ormos Panagias und Latoura Marina zu mieten. Bei ruhigem Wetter ist die Überfahrt kurz und gut geschützt, die Insel liegt deutlich vor Ihnen.

  • Abfahrtsorte: Küste von Vourvourou, Latoura Marina und Ormos Panagias sind die praktischsten Startpunkte.
  • Navigation: Sie erhalten eine kurze Einweisung und eine Karte. Die Strecke zu Myrsini ist gut zu fahren, aber achten Sie auf flache Sandbänke und Felsen, besonders in den Lagunenbereichen.
  • Anlegen: Der sandige Grund vor Myrsini erleichtert das Ankern, doch in der Hochsaison teilen Sie die Bucht mit vielen anderen Booten. Planen Sie Zeit ein, um einen sicheren Platz mit genügend Abstand zu Nachbarn und Ufer auszuwählen.
  • Erfahrung: Viele Erstfahrer kommen an ruhigen Tagen gut zurecht, sollten aber sicher im Steuern, Wasserlesen und in grundlegender Seemannschaft sein.

An windigeren Tagen, vor allem nachmittags, kann die Überfahrt unruhiger werden. Morgenabfahrten sind in der Regel ruhiger und erleichtern das Umgang mit Menschenmengen, wie wir weiter unten erklären. Aktivitäten am Meer und im Freien hängen vom Wetter und Ihrer eigenen Fitness ab. Befolgen Sie immer die lokalen Sicherheitshinweise und Anweisungen des Skippers.

Möchten Sie die Küste entdecken? Fragen Sie uns nach Tagesausflügen auf dem Meer und Segelboot-Optionen.

2. Teilnahme an organisierten Tageskreuzfahrten oder Kleingruppen‑Touren

Wenn Sie keine Verantwortung für das Boot übernehmen möchten, ist eine Kleingruppen‑Kreuzfahrt ab Ormos Panagias oder der Sithonia‑Küste eine gute Alternative. Viele Touren führen nach Diaporos, zu Myrsini oder benachbarten Buchten wie der bekannten Blue Lagoon.

  • Einfachheit: Sie werden von Bucht zu Bucht gebracht, ideal für Familien oder ältere Reisende ohne Navigationssorgen.
  • Flexibilität: Sie bestimmen nicht genau, wie lange Sie in Myrsini bleiben – der Skipper kann bei voller Bucht eine ruhigere Alternative wählen.
  • Schatten und Komfort: Größere Boote bieten meist überdachte Bereiche, Toiletten und Getränke – ein großer Vorteil im Juli und August.

Suchen Sie Touren, die Diaporos und seine Lagunen explizit nennen, und prüfen Sie Bewertungen und Sicherheitsstandards vor der Buchung. Zur Inspiration, wie ein Mehrstopp‑Tag aussehen kann, lesen Sie unsere Bewertung der nahegelegenen Blue Lagoon auf Diaporos (Galazia Nera), die oft zusammen mit Myrsini angefahren wird.

3. Besuch mit Yacht oder Segelboot

Für Liebhaber des Meeres ist die Anfahrt mit einer Segelyacht ein anderes Erlebnis. Wegen des größeren Tiefgangs ankern Sie meist etwas weiter draußen und schwimmen oder benutzen ein Beiboot zum Ufer. Der Vorteil ist mehr Platz, Schatten und Stabilität an Bord.

  • Abfahrtsbasen: Beliebte Marinas sind Porto Carras bei Neos Marmaras sowie Marinas rund um Thessaloniki und Halkidiki.
  • Privatsphäre: Sie können am Boot bleiben und den Blick auf Myrsini genießen, ohne um ein Stück Sand konkurrieren zu müssen.
  • Mehrtägige Optionen: Viele Routen kombinieren Diaporos mit Kelyfos, Ammouliani und den Drenia‑Inseln.

Wenn Sie Charteroptionen vergleichen, ist yachts.holiday eine praktische Anlaufstelle, um Segel‑ und Yachtideen für das weitere Halkidiki‑Gebiet zu finden.

Wasserqualität und Seebedingungen in Myrsini

Kommen wir zu dem, was die meisten interessiert: Ist das Wasser wirklich so klar – und bleibt es das den ganzen Tag?

Typische Wasserfarbe und Sichtweiten

Myrsini ist berühmt für die Kombination aus weißem Sand und flachem, sandigem Meeresgrund. An ruhigen Sommertagen sehen Sie meist:

  • Sehr hohe Sichtweiten: Oft 15–20 Meter oder mehr, wenn wenig Bootverkehr und kaum Wind sind.
  • Türkis bis bläulich‑hell: Die lagunenartigen Flachwasserbereiche erzeugen besonders zwischen späten Vormittags‑ und Mittagsstunden dieses „karibische“ Aussehen.
  • Sanfter Gefälle: Das Wasser bleibt über eine gute Distanz flach – ideal für Familien mit Kindern, die nahe am Ufer planschen möchten.

Verglichen mit beliebten Festlandsstränden wie Nikiti Beach oder Koviou Beach gewinnt Myrsini meist in Farbton und Lagunen‑Charakter, jedoch nicht immer in Ruhe und Platz in der Hochsaison.

Mehr zur Küste von Halkidiki

Was die Klarheit im Tagesverlauf beeinflusst

Im Laufe der Jahre haben wir einige typische Muster beobachtet, die die Wasser­klarheit in Myrsini während des Tages verändern:

  • Bootsverkehr: Gegen späten Vormittag ankern oft Dutzende kleiner Boote. Motoren, Anker und springende Menschen wirbeln Sand auf und dämpfen den Glaseffekt, besonders in sehr flachen Bereichen.
  • Windrichtung: Eine leichte Brise beeinträchtigt die Sicht meist kaum. Stärkere Nachmittagswinde können jedoch chop erzeugen, die Oberfläche trüben und das Schnorcheln unangenehmer machen.
  • Jüngstes Wetter: Nach Stürmen oder starkem Wind kann die Lagune ein oder zwei Tage brauchen, bis sie sich wieder beruhigt und die gewohnte Klarheit zurückkehrt.

Für die beste Chance, Myrsini in maximaler Klarheit zu sehen, planen Sie eine Ankunft früh (vor 11:00) an einem ruhigen Tag und vermeiden Sie nach Möglichkeit Wochenenden Ende Juli und August.

Schnorcheln in Myrsini: Was unter der Oberfläche zu erwarten ist

Weil der Strand von oben so tropisch wirkt, erwarten viele Besucher ein riffähnliches Schnorchelerlebnis. Die Realität ist anders, aber lohnend, wenn man weiß, wo man hinschwimmt.

Höhepunkte und Grenzen beim Schnorcheln

  • Flaches Sandzentrum: Direkt vor dem Hauptstrand finden Sie überwiegend Sand mit Posidonia‑Wiesenflecken. Gut zum Schwimmen und für Kinder, aber nicht besonders artenreich.
  • Felsige Ränder: Interessanter ist das Schnorcheln an den felsigen Seiten der Bucht und um kleine Kapellen. Dort lassen sich kleine Fische, Meerbrassen, Barsche und gelegentlich Oktopus oder Seesterne entdecken.
  • Beste Tageszeit: Der Vormittag bietet ruhigeres Wasser und weniger Boote, was Sicht und Sicherheit für Schnorchler verbessert.

Wenn Sie leidenschaftlicher Taucher sind oder strukturiertere Unterwassererfahrungen suchen, kombinieren Sie Ihren Myrsini‑Tag mit einem gezielten Tauch‑ oder Schnorcheltrip vom Festland. Lokale Anbieter, etwa diejenigen auf portoscuba.com, bieten abwechslungsreichere Unterwasserlandschaften als das flache Myrsini allein.


Aktivitäten am Meer und im Freien hängen vom Wetter und Ihrer eigenen Fitness ab. Befolgen Sie immer die lokalen Sicherheitshinweise und Anweisungen des Skippers.

Schnorchel‑Tipps aus lokaler Erfahrung

  • Gute Masken mitbringen: Im flachen Wasser reizt aufgewirbelter Sand die Augen. Eine gute Maske ist angenehmer als einfache Schwimmbrillen.
  • Flossen nutzen: Die Bucht ist größer, als sie aussieht; Flossen erleichtern das Wechseln zwischen Sandzentrum und Felsrändern, vor allem bei aufkommendem Wind.
  • Sichtbar bleiben: Vermeiden Sie das Schnorcheln in Bootsfahrspuren und ziehen Sie eine helle Schwimmweste oder eine Boje in Betracht, wenn Sie weiter hinaus schwimmen.
  • Respekt vor Seegras: Posidonia‑Wiesen sind wichtig für die Lagune. Stehen oder ankern Sie nach Möglichkeit nicht direkt darauf.

Schatten, Komfort und wie der Strand an Land wirklich ist

Viele Fotos zeigen Myrsini vom Wasser aus – Ihr Erlebnis an Land ist aber mindestens genauso wichtig, vor allem wenn Sie mehrere Stunden mit Familie oder Freunden verbringen.

Natürlicher Schatten und Strandaufbau

Myrsini hat eine schöne Reihe von Kiefern hinter Teilen des Strandes, aber der Schatten ist ungleichmäßig verteilt.

  • Fleckiger Kiefernschatten: Einige Abschnitte bieten ab dem späten Vormittag reichlich natürlichen Schatten, andere Bereiche sind den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt.
  • Konkurrenz um Schattenplätze: In der Hochsaison sind die schattigen Stellen oft früh von frühen Bootsankünften belegt. Späte Ankömmlinge landen häufig in voller Sonne.
  • Weicher Sand, begrenzte Breite: Der Sand ist fein und angenehm, der Strand ist aber recht schmal. Zu Stoßzeiten kann es beengt wirken, vor allem wenn große Luftmatratzen und Kühlboxen aufgebaut werden.

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Ausstattung (oder deren Fehlen)

Bei unseren letzten Besuchen bleibt Myrsini im Wesentlichen unerschlossen:

  • Keine offizielle Strandbar oder Taverne am Sand: Bringen Sie Wasser, Snacks und Sonnenschutz selbst mit.
  • Keine Toiletten oder Duschen: Planen Sie entsprechend und respektieren Sie die Natur – nehmen Sie Ihren Müll zurück zum Boot oder aufs Festland.
  • Kein Rettungsschwimmer: Sie sind für Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Gruppe verantwortlich.

Das gehört für viele zum Reiz, bedeutet aber auch, dass Familien mit sehr kleinen Kindern oder Reisende, die mehr Komfort brauchen, den Besuch mit einem Stop an besser ausgestatteten Festlandsstränden wie Nikiti oder Koviou kombinieren sollten.

Menschenmengen in 2026: Timing und Strategie

In den letzten zehn Jahren hat sich Myrsini zu einem der meistgestellten Orte in Sithonia auf Instagram entwickelt. Das wirkt sich auf das Erlebnis vor Ort aus, besonders von Mitte Juli bis Ende August.

Wann Myrsini voll wird

  • Hochsaison: Etwa von 11:00 bis 16:00, besonders an Wochenenden, rechnen Sie mit einem dichten Ring kleiner Boote nahe dem Ufer.
  • Foto‑Spitzenzeiten: Viele Besucher zielen auf die klassischen Mittags‑Türkisfotos, was die Menschenmenge rund um die Mittagszeit konzentriert.
  • Vorsaison/Nachsaison: Im Juni und September gibt es weiterhin viele Boote, aber die Atmosphäre ist entspannter und es ist leichter, Platz am Sand zu finden.

Unsere Erfahrung: Der Strand kann selbst an vollen Tagen noch magisch wirken, wenn Sie Zeit und Erwartungen richtig managen und bereit sind, sich etwas vom zentralen Streifen zu entfernen, wo die meisten Boote liegen.

Lokale Strategien, um den schlimmsten Menschenmengen zu entgehen

  • Früh ankommen, früh wieder weg: Nehmen Sie eine Morgen‑Fahrt ab Vourvourou oder Ormos Panagias, genießen Sie Myrsini von etwa 09:30–12:00 und fahren Sie dann zu ruhigeren Buchten weiter, bevor der Mittagstrubel beginnt.
  • Etwas weiter außen ankern: Wenn Sie schwimmen können, bedeutet ein etwas weiter draußen liegender Ankerplatz weniger Lärm, Abgase und oft klareres Wasser.
  • Nahegelegene Buchten erkunden: Das Diaporos‑Gebiet hat viele kleine, oft unbenannte Buchten mit ähnlicher Wasserfarbe, aber weniger Booten. Nutzen Sie die Karte Ihres Verleihs, um Alternativen zu finden.
  • Hauptwochenenden meiden: Wenn Ihre Reisedaten flexibel sind, wählen Sie Wochentage für Diaporos und sparen Sie Wochenenden für Festlandsstrände oder Orte wie Agios Nikolaos auf.

Mehr Details zu Alternativstopps und Kombinationen finden Sie in unserer Übersicht zu Vourvourou, Karidi, Livari & Ormos Panagias, nützlich bei der Planung eines ganzen Tages in diesem Teil Sithonias.

Bootsrouten, die gut mit einem Stopp in Myrsini harmonieren

Die meisten Besucher verbringen nicht den ganzen Tag nur in Myrsini. Der Reiz von Diaporos liegt im Springen zwischen Buchten und Kanälen und im Anpassen an Wind und Menschenmengen.

Klassische Selbstfahrer‑Runde ab Vourvourou

Eine unserer Lieblingsrouten für Erstbesucher mit Mietboot ist:

  • Morgens von der Küste Vourvourous abfahren.
  • Zuerst nach Myrsini für ein ruhiges Bad und Fotos, solange es noch ruhig ist.
  • Weiter in Richtung Zentral‑Lagune und zu nahegelegenen Buchten.
  • Stopp in einer zweiten, weniger belebten Bucht zum Mittagessen und Schnorcheln.
  • Rückfahrt entlang der Innenzone von Diaporos und Erkundung kleiner Buchten auf dem Weg zurück.

Diese Route hält Sie meist in geschütztem Wasser und minimiert Wind‑ und Wellenaussetzung. Ihr Verleiher schlägt oft eine ähnliche Schleife vor und markiert Gefahren auf Ihrer Karte. Fahrpläne, Öffnungszeiten und Routen können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie die Informationen vor Ort, bevor Sie reisen.

Myrsini und die Blue Lagoon kombinieren

Für viele ist der Traum, sowohl Myrsini als auch die berühmte Blue Lagoon (Galazia Nera) an einem Tag zu sehen. Das ist machbar, aber bedenken Sie die Menschenmengen.

  • Option 1 – Myrsini zuerst: Früh Myrsini besuchen und dann gegen Vormittag zur Blue Lagoon fahren. Dort treffen Sie meist schon auf die ersten Flottillen – Einsamkeit ist nicht garantiert.
  • Option 2 – Blue Lagoon zuerst: Die Blue Lagoon bei weichem Licht ansteuern und anschließend kurz vor Mittag nach Myrsini flüchten. Das kann manchmal weniger Bootsdichte in Myrsini bringen, hängt aber vom Tag ab.
  • Option 3 – Kombination in der Nebensaison: Im Juni oder Ende September sind beide Stops entspannter. Im August raten wir oft, sich auf einen Hauptstopp festzulegen und den anderen flexibel zu halten.

Unsere Eindrücke zu Menschenmengen und Seebedingungen an der Blue Lagoon finden Sie in unserer Sommerbewertung, die gut zu diesem Myrsini‑Guide passt, wenn Sie einen kompletten Diaporos‑Tag planen.

Yacht‑ und Segelrouten mit Myrsini

Auf einem Segelboot ist Myrsini meist einer von mehreren Ankerplätzen und nicht das alleinige Ziel. Typische Etappen sind:

  • Abfahrt aus Porto Carras Marina oder Neos Marmaras, Segeln entlang der Westküste Sithonias.
  • Überquerung zum Diaporos‑Gebiet für ein Mittagessen vor Anker nahe Myrsini.
  • Weiterfahrt zur Athos‑Küste oder zu Ammouliani und den Drenia‑Inseln bei mehrtägigen Touren.

Da Yachten mehr Tiefgang haben, wählen Skipper oft etwas tiefere Ankerplätze in der Nähe von Myrsini statt direkt vor dem Sandstreifen. Wenn Ihnen eine ruhigere Umgebung gefällt und Sie gern ein Stück schwimmen, lohnt sich das – so genießen Sie Myrsini ohne zwischen kleinen Mietbooten eingeengt zu sein.

Möchten Sie die Küste entdecken? Fragen Sie uns nach Tagesausflügen auf dem Meer und Segelboot-Optionen.

Für wen Myrsini Beach wirklich geeignet ist (und wer besser verzichtet)

Nach vielen Saisons, in denen wir Menschen sahen, die sich in Myrsini verliebten – und einigen, die leicht enttäuscht waren – wissen wir recht genau, wer den Strand am meisten schätzt.

Geeignet für

  • Pärchen und Freunde, die das Bootserlebnis mögen: Wenn Sie gern auf dem Wasser sind, zwischen Buchten navigieren und vom Boot aus schwimmen, ist Myrsini ein Highlight.
  • Familien mit wasserfesten Kindern: Das flache, warme Wasser ist perfekt für Kinder, die gern schwimmen oder planschen, besonders am frühen Tag.
  • Fotobegeisterte: An einem ruhigen, sonnigen Tag sind die Farben spektakulär und entsprechen oft den Fotos.
  • Reisende, die wilde Strände schätzen: Keine laute Strandbar‑Musik, keine Promenade – nur Sand, Kiefern und Boote.

Wen Myrsini weniger anspricht

  • Wer Boote meidet: Bei Neigung zur Seekrankheit oder Angst auf kleinen Booten überwiegt die Anreise schnell über den Strandreiz.
  • Besucher, die Vollausstattung erwarten: Wer unbedingt Toiletten, Liegen, Parkplätze und Strandbars braucht, ist auf organisierten Festlandsstränden besser aufgehoben.
  • Menschen, die in der Hauptsaison Einsamkeit suchen: Im Juli und August ist Myrsini selten ruhig zur Tagesmitte.
  • Sehr junge Familien ohne Schattenausrüstung: Ohne garantierten natürlichen Schatten können Säuglinge und Kleinkinder in der Mittagshitze leiden, wenn kein ausreichender Schutz mitgebracht wird.

Praktische Tipps zur Planung Ihres Myrsini‑Besuchs in 2026

Zur Entscheidung, ob Ihnen der Aufwand gerechtfertigt erscheint, hier eine kompakte Checkliste aus vielen Myrsini‑Saisons und unserer Arbeit als Guides.

Planung und Buchung

  • Boote in der Hochsaison früh reservieren: Besonders wenn Sie eine bestimmte Abfahrtszeit oder Bootsgröße von Vourvourou oder Ormos Panagias wünschen.
  • Marinewetter prüfen: Wind und Wellengang sind wichtiger als Lufttemperatur; nutzen Sie offizielle Quellen wie den National Observatory of Athens weather service.
  • Geführte Option erwägen: Sind Sie unsicher beim Bootssteuern, ist eine Kleingruppen‑Tour oft die entspanntere Wahl. Fahrpläne, Öffnungszeiten und Routen können sich ohne Vorankündigung ändern. Überprüfen Sie die Informationen vor Ort, bevor Sie reisen.
Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Kontaktieren Sie unser lokales Reisebüro für freundliche, persönliche Beratung, saisonale Angebote und Reisemöglichkeiten.

Was Sie mitbringen sollten

  • Schatten: Sonnenschirm oder kleines Pop‑Up‑Zelt, wenn Sie Zeit am Sand planen.
  • Ausreichend Wasser und Snacks: Am Strand selbst gibt es keine Verkaufsstellen.
  • Reef‑safe Sonnencreme und Hüte: Die Reflexion des hellen Sandes ist intensiv.
  • Schnorchel‑Ausrüstung: Maske, Schnorchel und Flossen, falls Sie die Felsränder erkunden wollen.
  • Trockentasche: Praktisch, um Handy und Wertsachen vom Boot an Land mitzunehmen.
  • Erste Hilfe und Müllbeutel: Hinterlassen Sie den Strand sauberer, als Sie ihn vorgefunden haben.

Sicherheit und Respekt für das Gebiet

  • Lokale Navigationsregeln beachten: Abstand zu anderen Booten und Schwimmern halten, Geschwindigkeitsbegrenzungen und markierte Flachstellen respektieren.
  • Verantwortlich ankern: Wenn möglich Seegraswiesen meiden und eine sichere Ankerkette verwenden.
  • Kinder ständig beaufsichtigen: Das Wasser ist zwar flach, aber Boote bewegen sich häufig und es gibt keinen Rettungsschwimmer.
  • Kiefern und Dünen schützen: Keine Nägel in Bäume schlagen oder Müll zurücklassen; Diaporos ist ein empfindliches Ökosystem.

Die griechische Nationalen Tourismusorganisation bietet allgemeine Hinweise zu verantwortungsvollem Reisen an Küstengebieten und ist vor Ihrer Reise einen Blick wert.

Also: Lohnt sich der Aufwand, Myrsini Beach auf Diaporos zu erreichen?

Wenn Ihr Hauptziel in Sithonia die Erfahrung dieser fast unwirklichen Kombination aus weißem Sand, türkisfarbener Lagune und kiefernumrahmten Ufern ist, dann: Ja – unserer Meinung nach lohnt sich der Aufwand, besonders wenn Sie gut planen und die Hauptzeiten meiden. Die Wasserqualität, das flache, warme Meer und die Gesamtstimmung bleiben besonders, selbst mit den Menschenmengen von 2026.

Wenn Sie jedoch Boote nicht mögen, auf volle Ausstattung angewiesen sind oder nur in den dichtesten Wochen des Sommers ohne Flexibilität reisen, werden Sie Myrsini vielleicht eher auf Fotos genießen als vor Ort. In diesem Fall empfehlen wir einen sanfteren Einstieg über die Festlandsstrände und Aussichtspunkte rund um Vourvourou und Ormos Panagias und Diaporos für einen späteren Besuch aufzuheben, wenn Sie mehr Zeit und passende Bedingungen haben.

Für eine ausführlichere Planung Ihrer Zeit rund um Sithonias Inseln, Lagunen und Küste verknüpft unser Halkidiki islands guide Myrsini mit dem größeren Bild der benachbarten Inselchen und Ankerplätze, die Sie über mehrere Tage hinweg erkunden können. Sie möchten den vollen Überblick? Lesen Sie unseren ausführlichen Halkidiki-Reiseführer, bevor Sie buchen.

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